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Ingwartz war ein Mann, der zu den Zeiten der großen Tilgung in den Wäldern von Muran lebte. Er hauste die längste Zeit seines Lebens in der Wildnis und hat seine Leidenschaft in der Zucht von Eichhörnchen und dem Konsum halluzinogener Pilze gefunden.

Aussehen Bearbeiten

Ingwartz ist ein unansehnlicher kleiner Mann. Das wenige Haupthaar, das ihm bleibt, ist schwarz, ungewaschen und verfilzt. Ein langer, ungeschickt geflochtener und ungepflegter Bart reicht ihm bis auf die Brust. Eine große Nase rundet sein unattraktives Äußeres ab.

Aufgrund des langen Aufenthalts in der Wildnis und seiner sehr geringen hygienischen Ansprüchen geht ihm stets ein unangenehmer Geruch voraus.

Ereignisse Bearbeiten

Ingwartz wurde im Jahr 123 n.H. in einem Dorf in Muran geboren. Schon im Knabenalter lief er von Zuhause fort und verirrte sich in den Wäldern, sodass er nie zu seinen Eltern zurück fand.

Fortan lernte er zunehmend, sich alleine in der harschen Wildnis Norderasias zu behaupten.

Viele Erinnerungen an seine Vergangenheit bleiben ihm nicht, was zu großen Teilen seinem ausgiebigen Konsum verschiedenster Pilze verschuldet ist.

167 n.H. Bearbeiten

Im Herbst des Jahres 167 n.H. machte sich Ingwartz wie schon so oft auf den Weg in eine der größeren Städte, um dort seine gefangenen Eichhörnchen zum Verkauf anzubieten.

Auf seiner Reise machte er in einer kleinen Taverne rast und wurde dort Zeuge einer blutigen Auseinandersetzung zwischen einem aggressiven Gast und einer jungen Magierin, bei der Zweitere lebensbedrohlich verletzt wurde.

Er machte sich daher zusammen mit der Schankmaid Reyna auf den Weg, um die junge Magierin zu einem Heiler in ein nahe gelegenes Dorf zu bringen. Dort verweilten sie einige Tage, bis es der Magierin wieder besser ging, und machten sich dann auf den Weg zurück zur Taverne, wo sich ihre Wege vorerst trennten.

Die Magierin wollte nach Kars reisen und Ingwartz entschied sich ebenfalls seine Reise fortzusetzen und sie, ganz zu ihrem Widerwillen, auf dem Weg zu begleiten. In der selben Nacht schlugen sie ihr Lager in einem Wald auf, um dort auf den Morgen zu warten.

Nachts wurde Ingwartz durch Kampfgeräusche geweckt, als ein hungriges Rudel Wölfe ihr Lager überfiel. Er schaffte es zwar die Wölfe zurückzuschlagen, doch überlebte die junge Magier die Begegnung mit dem Rudel nicht.

Verwirrt machte sich Ingwartz somit am nächsten Morgen alleine auf den Weg zurück zum Gasthaus zum zwinkernden Ochsen und blieb dort für einige Tage, ganz zum Leidwesen des Wirtes.

So war er auch zugegen, als ein reisender Ritter mit seinem Gefolge die Taverne niederbrannte und den Wirt und seine Frau tötete. Er schaffte es den Ochsen des Gasthauses bei diesem Überfall aus den Flammen zu retten und machte sich fortan mit dem Söldner Iros und der Schankmaid Reyna auf die Reise nach Westen.

In einer kleinen Ortschaft erwarben sie durch Ingwartz' geschickte Verhandlungskünste einen Ochsenkarren von einem der örtlichen Bauern und machten sich noch am diesem Abend wieder auf den Weg.

Unglücklicherweise brach eines der Wagenräder bereits in der selben Nacht, als sie an dem Zeltlager des Magiers Estaziel vorbeireisten. Dieser jedoch gewährte ihnen großzügigerweise Unterkunft für eine Nacht und versprach der Gruppe, dass er das Wagenrad am nächsten Tag reparieren würde.

Nachdem der Magier sein Versprechen wahr gemacht hatte, reiste die Gruppe einige Zeit weiter, ehe sie in einem Gasthaus auf einen erasischen Waldläufer und einen ehemaligen Beamten aus Li stießen. Unzufrieden darüber, dass er kein Bier umsonst bekam, begann der Söldner Iros, die Wirtin des Gasthauses zu bedrohen. In der darauf folgenden Auseinandersetzung gerieten die Reisenden aneinander undwurden gemeinsam des Gasthauses verwiesen. Von dem Moment an begannen sie gemeinsam Richtung Kars zu reisen und kamen miteinander in näheren Kontakt.

Gemeinsam erreichten sie Kars wenige Tage später, wo sie eine Woche verbrachten, ihre Vorräte auffüllten und auch ein wenig Geld verdienten, ehe Reyna vorschlug gemeinsam nach Troen zu reisen, wo ein alter Freund von ihr lebte. Einvernehmlich machten sie sich daraufhin auf den Weg nach Süden.

Nach einer kurzen Reise erreichten die Fünf ein kleines Bergbaudorf an der Grenze zwischen Muran und Inizio. Bereits bei ihrer Ankunft fiel ihnen auf, dass das Dorf von Soldaten besetzt war. Auf Befehl ihres Anführers richteten diese vermeintliche Hexen auf dem Marktplatz hin. Beim Versuch den Bewohnern des Dorfes zu helfen, geriet die Reisegruppe mit den Wachen aneinander, wurde festgenommen und dem Anführer der Truppen vorgeführt. Dieser stellte sie vor die Wahl ebenfalls als Unmenschen hingerichtet zu werden, oder den Soldaten zu helfen und in der Mine des Dorfes nach dem Rechten zu sehen, da dort seit einiger Zeit Bergarbeiter und auch schon ein kleiner Trupp verschwanden.

Aufgrund mangelnder Optionen begaben sie sich somit, begleitet von einem der Soldaten in die Mine. In der Mine wimmelte es von Gefahren und bald erschloss sich ihnen der Grund für das Verschwinden der Menschen. Ein Nekromant hatte in der Mine sein Lager aufgeschlagen und zusammen mit einigen Söldnern dort Experimente an verschiedenen Kreaturen durchgeführt, die zunehmend zu Problemen für die Bergleute wurden. Nach einem harten Kampf gelang es Reyna, unter Überwindung ihrer Furcht vor Magie, sich an den Nekromanten heranzuschleichen und ihm die Kehle durchzuschneiden.

Auf der Suche nach einem Ausweg aus dem Labyrinthartigen Stollen der Mine stolperten sie auch über einen Troll, der ihnen den Weg versperrte. Nach einem harten und langwierigen Kampf gelang es den Abenteurern schließlich unter Aufwand all ihrer Kräfte die riesenhafte Bestie zu erschlagen.

Mehrere Stunden später fanden sie schließlich gemeinsam den Ausgang aus der Mine und erstatteten dem Kommandanten der Truppen Bericht. Beim Verlassen des Dorfes versuchte Iros den Kommandanten, Carvos Terlonaï, vom Aufzug aus in den Tod zu stoßen, was jedoch nicht gelang. Wütend über diese Tat lies der Kommandant Iros festnehmen und lies er sich dann von den Bürgern des Dorfes für die Reinigung der Mine feiern. Anschließend zwang er Iros zu einem Zweikampf gegen Ingwartz, den ersterer Verlor. Als Strafe für den Angriff gegen ihn, lies Carvos dem Söldner daraufhin das linke Auge herausschneiden.

Später am selben Tag verübte Reyna Rache dafür, indem sie Carvos Terlonaï verführte und ihn in seinem Bett meuchelte. Beim Versuch sich aus dem Haus zu schleichen bemerkte jedoch eine der Wachen den Tod ihres Kommandanten. In dem ausbrechenden Tumult metzelten die Soldaten nahezu alle Bewohner des Dorfes nieder. Thuor und Ingwartz konnten zwar fliehen, doch wurde Iros gefangen genommen, Sorian wurde für tot gehalten und zu den anderen Leichen gelegt und Reyna fand sich unter Verwahrung durch die Truppen wieder.