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Iros war ein Söldner südländischer Herkunft, der in den frühen Jahren der großen Tilgung durch Erasia reiste.

Aussehen Bearbeiten

Iros ist ein junger Erwachsener mit kräftiger Statur und kurzen schwarzen Haaren. Besonders auffällig ist eine Narbe über seinem linken Auge.

Seine Kleidung ist schlicht gehalten. Er trägt eine einfache Hose und ein festes Oberteil in simplen Farben. Seine Arme sind für gewöhnlich frei, außer er hat einen Mantel angelegt.

Ereignisse Bearbeiten

Iros wurde als Sohn einer einfachen Bauernfamilie im Südlichen Reich geboren. Von klein auf musste er seinem Vater auf den Feldern helfen und erlebte schon bald die Geldnot, in der seine Eltern Jahr für Jahr schwebten, sobald die Felder abgeerntet waren.

166 n.H. Bearbeiten

Am Ende des Jahres 164 n.H. rief König Revir Hyourou in Erasia eine große Jagd auf alle Kreaturen des Kontinents aus und versprach große Belohnungen für alle, die zu der Tilgung beitrugen. Schnell erreichten die Nachrichten auch das Südliche Reich und nach mehr als einem Jahr der Vorbereitung machte sich Iros auf einem Handelsschiff auf den Weg nach Norden.

167 n.H. Bearbeiten

Nach dem Ausbleiben erster Erfolge fand sich Iros im Jahr 167 n.H. in einer kleinen Taverne in Muran wieder. Dort lernte er die Schankmaid Reyna und den Einsiedler Ingwartz kennen.

Bei einem Überfall und der anschließenden vollständigen Zerstörung des Gasthauses durch den Ritter Vernon Donnerfaust rettete Iros der jungen Reyna das Leben und floh mit ihr und Ingwartz, der in der Zwischenzeit den Ochsen des Gasthauses gerettet hatte, Richtung Kars.

Am nächsten Tag nach ihrer Flucht machten die Reisenden in einer kleinen Ortschaft halt, wo sie im Tausch gegen einen Ochsenkarren halfen eine Fehde zwischen zwei Bauern beizulegen.

Unglücklicherweise brach eines der Wagenräder bereits in der selben Nacht, als sie an dem Zeltlager des Magiers Estaziel vorbeireisten. Dieser jedoch gewährte ihnen großzügigerweise Unterkunft für eine Nacht und versprach der Gruppe, dass er das Wagenrad am nächsten Tag reparieren würde.

Nachdem der Magier sein Versprechen wahr gemacht hatte, reiste die Gruppe einige Zeit weiter, ehe sie in einem Gasthaus auf einen erasischen Waldläufer und einen ehemaligen Beamten aus Li stießen. Unzufrieden darüber, dass er kein Bier umsonst bekam, begann der Söldner Iros, die Wirtin des Gasthauses zu bedrohen. In der darauf folgenden Auseinandersetzung gerieten die Reisenden aneinander undwurden gemeinsam des Gasthauses verwiesen. Von dem Moment an begannen sie gemeinsam Richtung Kars zu reisen und kamen miteinander in näheren Kontakt.

Gemeinsam erreichten sie Kars wenige Tage später, wo sie eine Woche verbrachten, ihre Vorräte auffüllten und auch ein wenig Geld verdienten, ehe Reyna vorschlug gemeinsam nach Troen zu reisen, wo ein alter Freund von ihr lebte. Einvernehmlich machten sie sich daraufhin auf den Weg nach Süden.

Nach einer kurzen Reise erreichten die Fünf ein kleines Bergbaudorf an der Grenze zwischen Muran und Inizio. Bereits bei ihrer Ankunft fiel ihnen auf, dass das Dorf von Soldaten besetzt war. Auf Befehl ihres Anführers richteten diese vermeintliche Hexen auf dem Marktplatz hin. Beim Versuch den Bewohnern des Dorfes zu helfen, geriet die Reisegruppe mit den Wachen aneinander, wurde festgenommen und dem Anführer der Truppen vorgeführt. Dieser stellte sie vor die Wahl ebenfalls als Unmenschen hingerichtet zu werden, oder den Soldaten zu helfen und in der Mine des Dorfes nach dem Rechten zu sehen, da dort seit einiger Zeit Bergarbeiter und auch schon ein kleiner Trupp verschwanden.

Aufgrund mangelnder Optionen begaben sie sich somit, begleitet von einem der Soldaten in die Mine. In der Mine wimmelte es von Gefahren und bald erschloss sich ihnen der Grund für das Verschwinden der Menschen. Ein Nekromant hatte in der Mine sein Lager aufgeschlagen und zusammen mit einigen Söldnern dort Experimente an verschiedenen Kreaturen durchgeführt, die zunehmend zu Problemen für die Bergleute wurden. Nach einem harten Kampf gelang es Reyna, unter Überwindung ihrer Furcht vor Magie, sich an den Nekromanten heranzuschleichen und ihm die Kehle durchzuschneiden.

Auf der Suche nach einem Ausweg aus dem Labyrinthartigen Stollen der Mine stolperten sie auch über einen Troll, der ihnen den Weg versperrte. Nach einem harten und langwierigen Kampf gelang es den Abenteurern schließlich unter Aufwand all ihrer Kräfte die riesenhafte Bestie zu erschlagen.

Mehrere Stunden später fanden sie schließlich gemeinsam den Ausgang aus der Mine und erstatteten dem Kommandanten der Truppen Bericht. Beim Verlassen des Dorfes versuchte Iros den Kommandanten, Carvos Terlonaï, vom Aufzug aus in den Tod zu stoßen, was jedoch nicht gelang. Wütend über diese Tat lies der Kommandant Iros festnehmen und lies er sich dann von den Bürgern des Dorfes für die Reinigung der Mine feiern. Anschließend zwang er Iros zu einem Zweikampf gegen Ingwartz, den ersterer Verlor. Als Strafe für den Angriff gegen ihn, lies Carvos dem Söldner daraufhin das linke Auge herausschneiden.

Später am selben Tag verübte Reyna Rache dafür, indem sie Carvos Terlonaï verführte und ihn in seinem Bett meuchelte. Beim Versuch sich aus dem Haus zu schleichen bemerkte jedoch eine der Wachen den Tod ihres Kommandanten. In dem ausbrechenden Tumult metzelten die Soldaten nahezu alle Bewohner des Dorfes nieder. Thuor und Ingwartz konnten zwar fliehen, doch wurde Iros gefangen genommen, Sorian wurde für tot gehalten und zu den anderen Leichen gelegt und Reyna fand sich unter Verwahrung durch die Truppen wieder.