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Liria war eine junge Nekromantin, die in den frühen Jahren der großen Tilgung durch Erasia reiste.

Aussehen Bearbeiten

Liria war eine junge und schlanke Frau mit schulterlangem braunen Haar. Sie trug stets eine dunkelrote Robe nach Art der Roben von Yatai, die farblich zu ihren blutroten Augen passte.

Ereignisse Bearbeiten

Geboren in armen Verhältnissen als Kind einer Bauernfamilie in Rhoyaar, war Liria schon früh auf sich alleine gestellt, da ihre Eltern während der Frühlingsseuche von 156 n.H. dahingerafft wurden.

Danach wurde die kleine Liria in einem ärmlichen Waisenhaus im südöstlichen Rhoyaar aufgenommen, wo sie die nächsten zwei Jahre ihres Lebens verbrachte.

158 n.H. Bearbeiten

Im Alter von 8 Jahren bemerkte Liria das erste mal ihre Affinität zu Blut, als sie in Folge einer Verletzung das austretende Blut zu einem gewissen Maße kontrollieren konnte. Im Verlauf des Jahres versuchte sie ihre Kontrolle über Blut weiter zu verfeinern und schon bald mieden die anderen Kinder sie, da sie Hasen und andere kleine Tiere tötete, um an frisches Blut zu gelangen.

159 n.H. Bearbeiten

Lirias Experimente nahmen in der Folgezeit immer größere Ausmaße an und schon bald gerieten die Versuche ihre Fähigkeiten zu kontrollieren außer Kontrolle und kosteten das Leben von drei anderen Waisen. Die Geschichte verbreitete sich schnell in der Gegend und es dauerte nur wenige Tage, bis ein Magier aus Yatai bei dem Waisenhaus eintraf um Liria mit sich zu nehmen.

167 n.H. Bearbeiten

Nach 8 Jahren des Trainings in Yatai entschloss sich Liria im Jahr 167 n.H. dazu, ihre Ausbildung für einige Zeit zu pausieren und ihre bereits gelernten Fähigkeiten in der Praxis zu beweisen. Dazu segelte sie nach Erasia, wo seit 2 Jahren die große Tilgung im Gange war.

So segelte sie nach Erasia und ging in Muran, in der Hafenstadt Kars an Land und begann, den Bezirk zu bereisen. Keinen Monat nach ihrer Ankunft, fand sie sich in einer Taverne wieder, in der es durch einen unzufriedenen Gast zu einer blutigen Auseinandersetzung kam. Dabei wurde Liria lebensgefährlich verletzt.

Um ihr das Leben zu retten, entschieden sich ein anderer Gast und die Schankmaid der Taverne, Liria zu einem Heiler in ein nahes Dorf zu bringen. Tatsächlich gelang es dem Heiler ihren Zustand zu stabilisieren und so brach die kleine Gruppe nach einem kurzen Aufenthalt auf, um zum Gasthaus zurückzukehren.

Liria selbst verweilte nicht lange in dem Gasthaus und brach schon zwei Tage später wieder Richtung Kars auf. In der selben Nacht kam Liria ums Leben, als sie ihr Nachtlager in einem Wald aufschlug und dort von einem Rudel hungriger Wölfe überrascht wurde.