FANDOM


Reyna ist eine junge Frau, die in den Jahren der großen Tilgung durch Erasia reiste.

Aussehen Bearbeiten

Reyna ist eine schlanke junge Frau mit blauen Augen. Sie hat lange nussbraune Haare, die von einigen blonden Strähnen durchzogen sind.

Ereignisse Bearbeiten

Reyna wurde im Jahr 146 n.H. als Tochter einer reichen Händlerfamilie in Raiso geboren. Als einzige Tochter ihrer Eltern genoss sie eine gute Erziehung und wurde schon früh dem Erben einer anderen mächtigen Familie als Frau versprochen.

164 n.H. Bearbeiten

Als Reyna schließlich das heiratsfähige Alter erreichte, floh sie mit Hilfe ihrer Zofe von Zuhause und nach Norden um unterzutauchen. Ihre Zofe verliebte sich schon bald in einen Mann aus Icir wodruch sich ihre Wege trennten.

165 n.H. Bearbeiten

Ein Jahr nach ihrer Flucht von Zuhause fand sie eine Anstellung als Schankmaid in einem kleinen Gasthaus in Muran, in dem sie für die nächsten zwei Jahre ein einfaches aber gutes Leben führte.

167 n.H. Bearbeiten

Im Herbst des Jahres 167 n.H. traf eine junge Magierin in der Taverne ein, um die Nacht dort zu verbringen. Im Verlauf des Abends wurde sie jedoch in einer blutigen Auseinandersetzung mit einem unzufriedenen Gast lebensbedrohlich verletzt. Um ihr das Leben zu retten, machte sich Reyna zusammen mit einem anderen Gast, einem Einsiedler namens Ingwartz, auf, um die Magierin in ein nahe gelegenes Dorf zu bringen, damit der dortige Heiler ihr das Leben retten könne. Das Unterfangen gelang zwar, doch trennten sich ihre Wege im Schlechten, als Reyna erfuhr, dass die junge Frau eine Nekromantin war und Reyna sie, in ihrer Angst vor Magie, alleine zurück ließ.

Nur wenig mehr als eine Woche später, kam ein reisender Ritter zu der Taverne, der sich als Sir Vernon Donnerfaust vorstellte und kurz darauf begann, die Taverne niederzubrennen und den Gastwirt zu töten. Reyna konnte zwar mithilfe von Ingwartz und einem Söldner, der ihr das Leben rettete, aus der Taverne fliehen, doch schwor sie in dieser Nacht bittere Rache an Sir Vernon Donnerfaust und seinen Männern.

So begann die kleine Gruppe zusammen mit dem Ochsen des Gasthauses Richtung Westen zu ziehen. In einer kleinen Ortschaft erwarben wenig später einen Ochsenkarren von einem der örtlichen Bauern.

Unglücklicherweise brach eines der Wagenräder bereits in der folgenden Nacht, als sie an dem Zeltlager des Magiers Estaziel vorbeireisten. Dieser jedoch gewährte ihnen großzügigerweise Unterkunft für eine Nacht und versprach der Gruppe, dass er das Wagenrad am nächsten Tag reparieren würde.

Nachdem der Magier sein Versprechen wahr gemacht hatte, reiste die Gruppe einige Zeit weiter, ehe sie in einem Gasthaus auf einen erasischen Waldläufer und einen ehemaligen Beamten aus Li stießen. Unzufrieden darüber, dass er kein Bier umsonst bekam, begann der Söldner Iros, die Wirtin des Gasthauses zu bedrohen. In der darauf folgenden Auseinandersetzung gerieten die Reisenden aneinander undwurden gemeinsam des Gasthauses verwiesen. Von dem Moment an begannen sie gemeinsam Richtung Kars zu reisen und kamen miteinander in näheren Kontakt.

Gemeinsam erreichten sie Kars wenige Tage später, wo sie eine Woche verbrachten, ihre Vorräte auffüllten und auch ein wenig Geld verdienten, ehe Reyna vorschlug gemeinsam nach Troen zu reisen, wo ein alter Freund von ihr lebte. Einvernehmlich machten sie sich daraufhin auf den Weg nach Süden.

Nach einer kurzen Reise erreichten die Fünf ein kleines Bergbaudorf an der Grenze zwischen Muran und Inizio. Bereits bei ihrer Ankunft fiel ihnen auf, dass das Dorf von Soldaten besetzt war. Auf Befehl ihres Anführers richteten diese vermeintliche Hexen auf dem Marktplatz hin. Beim Versuch den Bewohnern des Dorfes zu helfen, geriet die Reisegruppe mit den Wachen aneinander, wurde festgenommen und dem Anführer der Truppen vorgeführt. Dieser stellte sie vor die Wahl ebenfalls als Unmenschen hingerichtet zu werden, oder den Soldaten zu helfen und in der Mine des Dorfes nach dem Rechten zu sehen, da dort seit einiger Zeit Bergarbeiter und auch schon ein kleiner Trupp verschwanden.

Aufgrund mangelnder Optionen begaben sie sich somit, begleitet von einem der Soldaten in die Mine. In der Mine wimmelte es von Gefahren und bald erschloss sich ihnen der Grund für das Verschwinden der Menschen. Ein Nekromant hatte in der Mine sein Lager aufgeschlagen und zusammen mit einigen Söldnern dort Experimente an verschiedenen Kreaturen durchgeführt, die zunehmend zu Problemen für die Bergleute wurden. Nach einem harten Kampf gelang es Reyna, unter Überwindung ihrer Furcht vor Magie, sich an den Nekromanten heranzuschleichen und ihm die Kehle durchzuschneiden.

Auf der Suche nach einem Ausweg aus dem Labyrinthartigen Stollen der Mine stolperten sie auch über einen Troll, der ihnen den Weg versperrte. Nach einem harten und langwierigen Kampf gelang es den Abenteurern schließlich unter Aufwand all ihrer Kräfte die riesenhafte Bestie zu erschlagen.

Mehrere Stunden später fanden sie schließlich gemeinsam den Ausgang aus der Mine und erstatteten dem Kommandanten der Truppen Bericht. Beim Verlassen des Dorfes versuchte Iros den Kommandanten, Carvos Terlonaï, vom Aufzug aus in den Tod zu stoßen, was jedoch nicht gelang. Wütend über diese Tat lies der Kommandant Iros festnehmen und lies er sich dann von den Bürgern des Dorfes für die Reinigung der Mine feiern. Anschließend zwang er Iros zu einem Zweikampf gegen Ingwartz, den ersterer Verlor. Als Strafe für den Angriff gegen ihn, lies Carvos dem Söldner daraufhin das linke Auge herausschneiden.

Später am selben Tag verübte Reyna Rache dafür, indem sie Carvos Terlonaï verführte und ihn in seinem Bett meuchelte. Beim Versuch sich aus dem Haus zu schleichen bemerkte jedoch eine der Wachen den Tod ihres Kommandanten. In dem ausbrechenden Tumult metzelten die Soldaten nahezu alle Bewohner des Dorfes nieder. Thuor und Ingwartz konnten zwar fliehen, doch wurde Iros gefangen genommen, Sorian wurde für tot gehalten und zu den anderen Leichen gelegt und Reyna fand sich unter Verwahrung durch die Truppen wieder.