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Thuor ist ein Waldläufer, der während der Zeit der großen Tilgung durch Erasia reiste

Aussehen Bearbeiten

Thuor ist ein sportlicher Mann mittleren Alters. Er hat mittellanges braunes Haar, braune Augen und ein wettergegerbtes Gesicht von seinem Leben in der Wildnis.

Ereignisse Bearbeiten

Thuor wurde im Jahr 124 n.H. als Sohn eines Jägers in einem kleinen Dorf in Muran geboren. Dort verbrachte er seine Kindheit und lernte die Grundlagen der Jagd von seinem Vater.

138 n.H. Bearbeiten

Im Alter von 14 Jahren schloss sich Thuor einer Gruppe Waldläufer an, die auf ihrer Reise an seinem Heimatdorf vorbeizogen. Von diesen lernte er das Leben in der Wildnis und meisterte die Kunst der Jagd.

167 n.H. Bearbeiten

Im Jahr 167 n.H. wurden die Waldläufer des Landes an das Militär angegliedert und den jeweiligen Großinquisitoren des Kontinents unterstellt, um organisiert und koordiniert Jagd auf die Bestien Erasias machen zu können. Unzufrieden mit dieser Entwicklung und dem Verlust seiner Unabhängigkeit verließ Thuor die Waldläufer und begann auf eigene Faust durch die Lande zu streifen.

Im frühen Herbst desselben Jahres rettete er einem Reisenden Li das Leben, als dieser von einigen Banditen überfallen wurde. Schnell fanden sie einige Gesprächsthemen und daher entschloss sich Thuor für einige Zeit mit dem Mann namens Sorian zu reisen.

Zwei Wochen später machten sie in einem Gasthaus zwei Tagesmärsche von Kars entfernt halt. Dort wurden sie Zeuge, wie ein unzufriedener Söldner die Wirtin des Gasthauses bedrohte. Die Begleitung des Söldners, eine junge Frau namens Reyna und ein Einsiedler namens Ingwartz versuchten die Situation zu entschärfen und auch Thuor und Sorian griffen ein und halfen den Söldner zu beruhigen und hinaus zu bringen. In einem Gespräch zeigte sich, dass die Drei ebenfalls Richtung Kars unterwegs waren und zudem einen Ochsenkarren besaßen. Die fünf Reisenden schlossen sich daraufhin zusammen und machten sich gemeinsam auf den Weg Richtung Kars.

Gemeinsam erreichten sie Kars wenig später, wo sie eine Woche verbrachten, ihre Vorräte auffüllten und auch ein wenig Geld verdienten, ehe Reyna vorschlug gemeinsam nach Troen zu reisen, wo ein alter Freund von ihr lebte. Einvernehmlich machten sie sich daraufhin auf den Weg nach Süden.

Nach einer kurzen Reise erreichten sie ein kleines Bergbaudorf an der Grenze zwischen Muran und Inizio. Bereits bei ihrer Ankunft fiel ihnen auf, dass das Dorf von Soldaten besetzt war. Auf Befehl ihres Anführers richteten diese vermeintliche Hexen auf dem Marktplatz hin. Beim Versuch den Bewohnern des Dorfes zu helfen, geriet die Reisegruppe mit den Wachen aneinander, wurde festgenommen und dem Anführer der Truppen vorgeführt. Dieser stellte sie vor die Wahl ebenfalls als Unmenschen hingerichtet zu werden, oder den Soldaten zu helfen und in der Mine des Dorfes nach dem Rechten zu sehen, da dort seit einiger Zeit Bergarbeiter und auch schon ein kleiner Trupp verschwanden.

Aufgrund mangelnder Optionen begaben sie sich somit, begleitet von einem der Soldaten in die Mine. In der Mine wimmelte es von Gefahren und bald erschloss sich ihnen der Grund für das Verschwinden der Menschen. Ein Nekromant hatte in der Mine sein Lager aufgeschlagen und zusammen mit einigen Söldnern dort Experimente an verschiedenen Kreaturen durchgeführt, die zunehmend zu Problemen für die Bergleute wurden. Nach einem harten Kampf gelang es Reyna, unter Überwindung ihrer Furcht vor Magie, sich an den Nekromanten heranzuschleichen und ihm die Kehle durchzuschneiden.

Auf der Suche nach einem Ausweg aus dem Labyrinthartigen Stollen der Mine stolperten sie auch über einen Troll, der ihnen den Weg versperrte. Nach einem harten und langwierigen Kampf gelang es den Abenteurern schließlich unter Aufwand all ihrer Kräfte die riesenhafte Bestie zu erschlagen.

Mehrere Stunden später fanden sie schließlich gemeinsam den Ausgang aus der Mine und erstatteten dem Kommandanten der Truppen Bericht. Beim Verlassen des Dorfes versuchte Iros den Kommandanten, Carvos Terlonaï, vom Aufzug aus in den Tod zu stoßen, was jedoch nicht gelang. Wütend über diese Tat lies der Kommandant Iros festnehmen und lies er sich dann von den Bürgern des Dorfes für die Reinigung der Mine feiern. Anschließend zwang er Iros zu einem Zweikampf gegen Ingwartz, den ersterer Verlor. Als Strafe für den Angriff gegen ihn, lies Carvos dem Söldner daraufhin das linke Auge herausschneiden.

Später am selben Tag verübte Reyna Rache dafür, indem sie Carvos Terlonaï verführte und ihn in seinem Bett meuchelte. Beim Versuch sich aus dem Haus zu schleichen bemerkte jedoch eine der Wachen den Tod ihres Kommandanten. In dem ausbrechenden Tumult metzelten die Soldaten nahezu alle Bewohner des Dorfes nieder. Thuor und Ingwartz konnten zwar fliehen, doch wurde Iros gefangen genommen, Sorian wurde für tot gehalten und zu den anderen Leichen gelegt und Reyna fand sich unter Verwahrung durch die Truppen wieder.